Corona #6: Das Ende der Wissenschaft?

(Rundbrief vom 04.09.2020)

Wir sind es müde und das Thema ist eigentlich durch: Corona.

In den vergangenen Monaten habe ich die Corona-Krise in zahlreichen Beiträgen auf Facebook, Telegram und Newsletter begleitet.

Basiert auf Studien und Wissenschaft haben wir gelernt, dass Corona kein Killervirus ist.

Das Virus SARS-CoV-2 ist seit Kalenderwoche 16 Anfang April so selten, dass es im Sentinel-Screening des RKI in Deutschland gar nicht mehr nachweisbar ist. Statt dessen kursieren zur Zeit wie jedes Jahr die sommerlichen Rhinoviren als Auslöser für Sommergrippe und Erkältung.

Eine interessante Beobachtung, schließlich wäre zu erwarten gewesen, dass unsere Hygienepläne, Masken und Kontaktverbote die Rhino-Welle verhindert?

Wir wissen weiterhin:

Lockdown und Masken haben keinen Effekt auf die Virusverbreitung. Dies zeigen Länder wie Schweden und Weißrussland sehr eindrücklich.

Viele alte und kranke Menschen wurden falsch behandelt, intubiert, statt sie mit Blutverdünner oder Cortikoid-Inhalaten zu versorgen.

Nicht das Alter, sondern Vitamin-D-Mangel, Rauchen, Ernährung und Omega-6 führen zu schweren Covid-Verläufen.

Millionenfache PCR-Tests produzieren zahllose Falsch-Positive und zwingen gesunde Kinder, Schulen und Betriebe unnötig in Quarantäne.

Wir erleben eine PCR-Testblase und Laborpandemie mit gesunden „Infizierten“, während viele Krankenhäuser seit Monaten leer stehen und Klinikpersonal in Kurzarbeit ist.

Es kursiert das Bonmot:

„Gott seis gedankt für eine Pandemie, deren Opfer wir am PCR-Test erkennen.“

Wann ist es endlich vorbei?

Corona-Viren folgen einem saisonalen Verlauf und sind jedes Jahr ein Teil der Grippewelle. Sars-Cov2 macht da keine Ausnahme.

Das Kommen und Gehen von Corona wird daher niemals enden. Und wie bei der Grippe wird auch ein Impfstoff kaum etwas daran ändern.

Trotzdem fordern Politik und Medien ein Leben nach sogenannten „Corona-Regeln“: Masken, Abstand, Test, Quarantäne-Haft, Tracing-App, medialer Daueralarm und massive Einschränkungen von Grundrechten durch ein Verordnungsregime.

Die Gründe hierfür sind jedoch nicht mehr wissenschaftlicher Natur, sondern rein politische Entscheidungen.

Kanzlerin Merkel hat eines sehr klar gemacht: Die Pandemie ist erst mit einem Impfstoff vorbei.

Dabei spielt es offensichtlich keine Rolle, ob das Virus überhaupt noch da ist. Oder dass die meisten Menschen bereits immun sind. Durch direkten Viruskontakt oder Kreuzimmunität mit anderen Coronaviren.

Die Corona-Krise ist inzwischen nurmehr eine rein politische Veranstaltung. Und vermutlich sind Begriffe wie Corona-Skandal oder Corona-Regime passender für die aktuelle Lage in unserem Land.

Daher ist es für die Politik an der Zeit wieder demokratische Verhältnisse herzustellen, denn das Infektionsschutzgesetz sieht vor, dass die „epidemische Lage von nationaler Tragweite“ aufzuheben ist, sobald die Feststellung der epidemischen Lage nicht mehr gegeben ist.

Und so gilt mein Respekt und Anerkennung vor allem Minister Spahn, der sich in aktuellen Interviews zumindest kritisch hinterfragt und als erster Fehler zugesteht.

Nach heutigem Kenntnisstand wären Lockdown und viele der Maßnahmen wohl nicht nötig gewesen, so der Gesundheitsminister.

„Wir haben es nicht besser gewusst!“

Leider ist dies nur die halbe Wahrheit, denn Poilitik und vor allem die Führungsriege war sehr wohl und sehr früh über die „relative Harmlosigkeit“ von Corona informiert.

Dies zeigt das geleakte Corona-Papier aus dem Innenministerium, sowie die zahlreichen Publikationen renommierter Wissenschaftler und Mediziner wie Professoren Ioannidis, Bhakdi, Hockertz, Streeck, Mölling, oder Püschel.

Einen recht guten Einblick in die politischen Vorgänge gibt der Grünen-Politiker David Claudio Siber.

Hier sein Bericht und Rede auf einer Kundgebung:

David Claudio Siber. Berlin am 29.08.2020
Die Rede und das vollständige Interview auf Oval-Media, Narrative #17

Corona ist das zentrale Thema unserer Zeit. Spätestens seit der Verpflichtung zu Masken, Zwangstestungen, Quarantäne-Haft und bundesweiten Massenprotesten.

Als Chronist und Begleiter der Corona-Krise habe ich mir die letzten Monate stets ein eigenes Bild gemacht. Und so war ich auch in Berlin Augenzeuge der Grundrechte-Demonstrationen am 01.08., als auch am 29.08.2020.

Interessant finde ich daher vor allem folgende Frage:

Wie schafft man es, einen friedlichen Massenprotest gegen die Coronamaßnahmen so zu verzerren, dass die Medien nicht über eine Demonstration von Hunderttausenden berichten, sondern allein auf einen sogenannten „Sturm“ auf den Reichstag fokussieren?

Ganz einfach:

Einem Verein von Reichsbürgern wird eine Bühne direkt am Reichstagsgebäude genehmigt, Anmelder war Ex-NPD Rüdiger H.. Und man platziere am Westeingang trotz polizeilichem Großaufgebot überall in der Umgebung ganze sechs Polizisten.

Dann lässt man eine kreischende Rednerin ausrufen, dass man jetzt die Treppen des Reichstages besetzen soll – und schon hat man die Bilder, die die Berichterstattung dominieren: ein Mob von ein paar Fahnenträgern, die „den Reichstag stürmen“ und Selfies machen.

Hierzu der Podcast vom Berliner Radio Sputnik:

Der Österreicher und Psychologe Raphael Bonelli beleuchtet diesen Vorgang im Detail, und gewohnt unaufgeregt:

Corona Aktuell: Die Waffen nieder! Ein Aufruf zur Deeskalation

Ein sehr treffender Podcast-Kommentar zur Berliner Großdemo stammt von Bernhard Loyen:

Tadesdosis, vom 03.09.2020

Die Pressemitteilung der Bundesarbeitsgemeinschaft Kritischer Polizistinnen und Polizisten zu den Vorgänge am 29.08.2020 in Berlin:

Verbot des Demonstrationsverbots – Was war los?

RFK 2020: Ich bin ein Berliner!

Der Reichstag war eine gelungene Ablenkung, denn ein paar Straßen weiter erlebte die Hauptstadt eine ihrer größten Demonstrationen mit geschätzt Hunderttausenden Teilnehmern aus Deutschland und ganz Europa.

Einer der Redner war Anwalt und Umweltaktivist Robert F. Kennedy Jr.

Der Sohn von US-Justizminister Robert Kennedy und Neffe von US-Präsident John F. Kennedy wird in den Vereinigten Staaten gefeiert und angefeindet für seine offenen Worte gegen den Einfluss der Pharma-Industrie auf Politik und Medien.

Robert F. Kennedy Jr. am 29.08.2020 in Berlin:

„… Governments love pandemics. They love pandemics for the same reasons they love war.

Because it gives them the ability to impose controls on the population that the population would otherwise NEVER accept.

To create institutions and mechanisms for orchestrating and imposing obedience.“

Hier die ganze Rede:

Robert F. Kennedy Jr. | Demo 29.08.20 | #Berlin

Vor Ort: Berliner Impressionen

Die Vielzahl und bunte Vielfalt von Menschen auf den Berliner Kundgebungen hat mich tief beeindruckt.

Berlin hat auch gezeigt, dass es bei Corona nicht mehr um Wissenschaft geht, sondern um Politik, die gezielt und strategisch plant.

In Berlin waren tausende Polzisten aus dem ganzen Bundesgebiet. Um den Querdenken-Zug standen Hunderte Polizisten. Warum standen vor dem Reichstag bei der NPD-nahen Demo nur sechs Polizisten?

Um die Anzahl der Demo-Teilnehmer wird genauso gestritten wie um ihre politische Gesinnung.

Während die Leitmedien weiterhin von 38.000, vereinzelt von 50.000 Teilnehmern sprechen, liegt meine Schätzung bei deutlich mehr und weit über Hunderttausend.

So zog sich bei der Querdenken-Demo am 29.08.2020 ein Strom von Menschen vom Stern der Siegessäule, über die Straße des 17. Juni, im Grün des Tiergartens, Brandenburger Tor, Unter den Linden, Friedrichstraße bis zur Torstraße. Zwar mit Abständen, aber auf einer gewaltigen Länge.

Die Frage der Teilnehmerzahl ist recht einfach zu klären. Schließlich gibt es so etwas wie eine Funkzellenabfrage. Dabei wird bei den Mobilfunkanbietern angefragt, welche und wessen Handys gerade in einem lokalen Funknetz eingeloggt sind.

Von der Polizei wird diese Maßnahme gerne eingesetzt um auch im Nachhinein festzustellen, wer da alles auf der Demo war, vor allem wenn es zu Krawallen kam. Die Funkzellenabfrage ist rechtliche Grauzone, aber ein probates Mittel zur Gefahrenabwehr.

Ich kann mir daher nicht vorstellen, dass die Berliner Behörden diese Gelegenheit ungenutzt verstreichen ließen, um die Anzahl und Identitäten der Kritiker ihrer Corona-Maßnahmen auf einen Klick zu erfassen.

Mein Vorschlag an die Querdenken-Anwälte wäre daher ein Antrag auf Offenlegung. 🙂

„Schließt euch an!“

Das durchweg gute Miteinander von Demonstranten und den Polizisten als Bürgern in Uniform war bemerkenswert.

„Schließt euch an!“ So ein Ruf der Demonstranten an die Polizisten. Und auf der Rednerbühne sprachen dann auch ein Polizei- und ein Kriminal-Hauptkommissar, die bereits Wochen zuvor auf Kundgebungen die Unverhältnismäßigkeit der Corona-Maßnahmen öffentlich kritisiert haben.

Ja, es gab einen Blick auf die dunkle Seite. Als die Poizeiführung den Demo-Zug auflaufen ließ, so dass im Kessel keine Abstände mehr möglich waren. Dies war dann der gewünschte Grund für die folgende Auflösung der Demo.

Letztlich haben jedoch die hellen Momente dominiert. Der friedliche Protest zahlloser Menschen aus der Mitte der Gesellschaft:

Eindrücke und Stimmungsbilder aus Berlin

Was bringen Demos und demokratischer Widerstand?

Es ist nicht damit zu rechnen, dass die Corona-Maßnahmen in absehbarer Zeit und freiwillig aufgehoben werden.

Zu groß ist der Glaube an Maske und den Sinn der Maßnahmen in der deutschen Bevölkerung. Zu groß ist der Einfluss der Leitmedien von Tagesschau und Heute Journal. Und zu verlockend sind die Umfragewerte mit denen sich die Corona-Akteure für den nächsten Wahlkampf in Stellung bringen.

Allerdings erntet Minister Spahn bei seinen Ortsterminen auch von Ärzten zunehmend Kritik, leere Säle und Buhrufe. Und so mag dies der Anstoß sein für versöhnliche Worte und sein Eingeständnis von Fehlern.

Aber eine Schwalbe macht noch keinen Frühling. Und so werden Demonstrationen ab sofort durch neue Auflagen von Abstand und einer neuen Maskenpflicht weiter erschwert. Es ist somit ein leichtes, unliebsame Demos über diesen Hebel einfach stillzulegen.

Die folgende Kolumne der Neuen Züricher Zeitung ist daher besonders bemerkenswert, wäre sie doch vor wenigen Tagen völlig undenkbar gewesen:

NZZ: Was, wenn am Ende «die Covidioten» recht haben?

Corona-Faktencheck: Wo ist die zweite Welle?

Politik und zahlreiche Medien sehen uns in einer zweiten Welle.

Haben wir eine zweite Welle?

Ein Blick auf die aktuellen Zahlen zeigt, dass vor allem die Anzahl der Corona-Tests ungeahnte Höhen erreicht hat; mittlerweile an die 1 Million Tests pro Woche.

Die Folge: Wer mehr sucht, wird auch mehr finden. Genauso erhöht sich auch die Anzahl der Falsch-Positiven, denn die Fehlerquote beim Drosten-Test liegt bekanntlich bei rund 1,4%.

Um zu sehen. ob wir eine dynamische epidemische Lage haben, dürfen wir also nicht die absoluten Zahlen heranziehen. Entscheidend ist vielmehr die Anzahl positiver Tests pro Anzahl der durchgeführten Tests.

Erst wenn sich auch hier eine Zunahme der Fälle zeigt, können wir von einer Ausweitung und Verbreitung des Virus sprechen.

Die Anzahl der positiven Corona-Tests pro 1.000 Tests zeigt seit Ende Mai jedoch keine Zunahme, sondern lediglich das zu erwartende Hintergrundrauschen.

Wir haben also keine zweite Welle, sondern eine künstliche Testblase, die uns wie eine epidemische Lage erscheint.

Darüber hinaus ist zu beachten:

Positive Testergebnisse sind nicht mit einer Infektion oder Erkrankung gleichzusetzen.

So ist der PCR-Test auf Corona ausdrücklich nicht zur medizinischen Diagnostik zugelassen. Schließlich kann es viele Gründe haben, warum der Test positiv ausgefallen ist.

Zum Beispiel:

  • Kontakt mit anderen Corona-Viren von Mensch und Tier. Durch Kontakt mit Tieren, Aufenthalt im Stall, auf dem Bauernhof, beim Metzger, durch rohes Fleisch.
  • Fehlerquellen im Testsystem, wie hohe Anzahl von Zyklen im PCR-Verfahren.
  • Beim Test wird kein Virus nachgewiesen, sondern lediglich Fragmente von Nukleinsäuren. Und diese Fragmente können mehrere Wochen in und an Geweben verbleiben und sind dort weiterhin nachweisbar.

Aus diesen guten Gründen empfiehlt auch Bundesgesundheitsminister Spahn im ARD-Interview: Weniger Testen!

Und so erfahren wir auch im ZDF-Morgenmagazin: „…keine zweite Welle erkennbar“

Corona Panik im TV

Ein kabarettreifes Interview zu Corona im spanischen Fernsehen:

Dieses Interview des spanischen Staatsfernsehens RTVE mit dem spanischen Arzt Dr. Luis Benito ist lehrreich, lustig und traurig zugleich, denn es zeigt die offensichtliche Absicht der medialen Akteure weiter den Panik-Knopf zu drücken. Dem interviewten Arzt wird dabei gar nicht wirklich zugehört.

Die Reporterin benutzt übrigens den gleichen Zahlentrick wie RKI und Tagesschau: Schockiere die Menschen mit einer hohen Zahl angeblicher Neuinfektionen, ohne dabei auf die enorme Anzahl der Tests oder die Zahl der wirklich Kranken hinzuweisen.

Es ist ein Corona-Kabarett, was sich das spanische Staatsfernsehen hier leistet. Und dieser Blick aus dem Fenster ist ein Blick in den Spiegel, denn viele unserer Medien spielen das gleiche Spiel.

Dr. Luis Benito im Interview (auf spanisch, mit englischen Untertiteln)

Die Themen im aktuellen Video von HNO-Arzt Dr. Schiffmann:

  • Die Corona-Zahlen in Deutschland, Österreich und Schweiz
  • Die Pflicht zur Remonstration für Beamte, Polizei und Lehrer
  • Warum erwarten uns in Kürze viele neue Coronafälle – auch ganz ohne Virus?

Wissenschaft statt Alarmismus

In hektischen Zeiten tut es einfach nur gut, wenn man wieder die ruhige Stimme eines Experten hört.. 🙂

COVID-19: Immunität und Impfung. Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi

Gut zu wissen

In den vergangenen Wochen und Monaten haben sich eine Reihe von Bürgerinitiativen gebildet, die Beratung und Hilfe anbieten.

Eltern stehen auf

ElternStehenAuf ist eine Bürgerinitiative, die sich für Freiheit, Recht und Selbstbestimmung der Kinder, Eltern, Familien und Menschen einsetzt.

elternstehenauf.de

Klagepaten

Die Klagepaten sind ein Verein mit jahrelanger Erfahrung in rechtlichen Auseinandersetzungen mit Behörden und Dienststellen. Der Service der Klagepaten ist kostenlos.

klagepaten.eu

Die Mutigmacher

Die Mutigmacher wollen Whitsleblower ermutigen, bisher unbekannte, aber für die Gesellschaft hoch relevante Informationen an die Öffentlichkeit zu bringen, auch wenn sie dadurch negative Konsequenzen zu erwarten haben.

mutigmacher.org