Corona #5: Ein Sommermärchen

(Newsletter vom 12.08.2020)

Aus Sommer wurde Hochsommer und vielen ist das bereits zu viel des Guten. Einige Tipps und Tricks können dabei helfen, die heißen Tage ein wenig verträglicher zu gestalten.

Viel Spaß 🙂

Hier die Basics und Top10 für den Sommer:

Thema: Corona
Der Mythos einer zweiten Welle

Nicht minder heiß auch das Thema Corona, denn während medial über eine zweite Welle spekuliert wird, protestieren in Berlin unzählige Menschen für den Erhalt ihrer Grundrechte.

Für Freiheit in Frieden, und gegen eine Hygienekultur, die Menschen im Hochsommer zur Maske zwingt, und auch vor Kindern und Schülern in Klassenräumen nicht haltmacht.

RKI-Chef Lothar Wieler gibt sich dagegen besorgt und sieht eine 2. Welle. Er verweist auf einen Anstieg in der Anzahl positiver Corona-Tests.

Ein Blick auf die Zahlen zeigt jedoch:

Wie bei der ersten Welle im März wird aktuell auch die Anzahl der Corona-Tests massiv erhöht. Die Ankündigung, die Anzahl der Tests sogar noch weiter auszuweiten, in diversen beruflichen Sparten und bei Urlaubsheimkehrern, wird daher unweigerlich zu einem weiteren Anstieg führen.

Mehr Tests = mehr Positive
Warum ist das so?

Zum einen hat der Drostentest eine Fehlerquote von 1,4% Falsch-Positiven. Das heißt, selbst wenn gar kein Virus mehr vorhanden ist, werden die Tests immer eine Quote von 1,4% Positive zeigen.

Aber vor allem gilt auch hier: wer viel fragt, bekommt viele Antworten.

Ein Beispiel:

Ich möchte wissen, wie viele Briefkästen gibt es in Deutschland?

Dafür schicke ich zunächst 2 Zähler durchs Land, die pro Tag 50 Briefkästen finden.

Darauf schicke ich nun 20 Zähler durchs Land, und sie finden 500 Briefkästen.

Schicke ich jetzt 200 Zähler durchs Land, wie viele Briefkästen werden sie wohl finden?

Hat sich dadurch die Anzahl der Briefkästen im Lande erhöht?

Durch die Anzahl der Testungen kann ich also sehr einfach auf die Corona-Zahlen einwirken. Man nennt dies eine Labor-Pandemie, die ganz ohne einen epidemischen Virus auskommt.

Und dies wird zu einer realen Gefahr, wenn in Folge konstruierter Zahlen politische Maßnahmen und Einschränkungen wie Ausweitung der Maskenpflicht, Versammlungsverbote oder 2. Lockdown installiert werden.

Und was sagt unser Gesundheitsminister Spahn?

Gesundheitsminister Spahn empfiehlt: Weniger testen!

Ein Hinweis am Rande:

Mit den umfangreichen Testungen und Abstrichen lassen sich übrigens auch sehr einfach dein Genom und genetische Profilierung deiner Gesundheitsdaten vornehmen.

Wie passend, dass Deutschland Anfang des Jahres dem Genomprojekt der EU beigetreten ist.

Ziel der Initiative ist es, länderübergreifend einen sichereren und geregelten Zugang zu mindestens einer Million kompletter Genomsequenzen und weiterer Gesundheitsdaten zu ermöglichen.“

Goldgräberstimmung bei der Pharma- und Gesundheitsindustrie – bei 500.000 neuen Abstrichen pro Woche.

Es gilt daher sicherzustellen, dass die Abstriche ausschließlich für Corona-PCR verwendet und anschließend vernichtet werden.

Und die Zahlen aus dem Ausland?

Auch wenn deutsche Corona-Zahlen keinen Grund zur Sorge geben, werden immer wieder Einzelschicksale und das Ausland bemüht um das Narrativ aufrecht zu erhalten.

Leider können wir in diesen Fällen nicht nachfragen um uns ein eigenes Bild zu machen. Zu den Vorerkrankungen, Vitamin-D-Spiegel, oder wie vor Ort Corona- und Fallzahlen entstehen. Denn bei der Corona-Zählung gilt in vielen Ländern „Wildwest“.

In Belgien ist dies mittlerweile ein Politikum, denn das Land hat angeblich die weltweit meisten „Corona-Toten“ pro 100.000 Einwohner zu beklagen. Allerdings werden in Belgien auch bereits einfache Verdachtsfälle als Covid eingestuft, was die Fallzahlen inflationär in die Höhe treibt. Da dies Ansehen und Touristik des Landes massiv schädigt, werden die Proteste gegen diese Zählweise immer lauter.

Darüber hinaus muss es verwundern, dass 2020 niemand mehr an Grippe oder Lungenentzündung erkrankt.

Auf der Südhalbkugel ist gerade Winter. Liegt es da nicht auf der Hand, dass Brasilien, Südafrika und Australien gerade ihre Grippewelle durchleben?

Und was ist mit den USA? Was haben wir von den Berichten zu Corona und dortigen Fallzahlen zu halten?

Diese Fragen versuchen die Anwälte im Corona Ausschuss in ihrem aktuellen Hearing zu klären. Hierfür haben sie Experten vor Ort in einer Zuschaltung befragt:

Die Nachdenkseiten zu Corona

Ein Artikel von Redakteur Jens Berger:

„Wir befinden uns mitten in der zweiten Welle … der zweiten Welle des stetig aus den Medien auf uns einprasselnden Alarmismus. Dieser Alarmismus passt jedoch nicht zu den offiziellen Zahlen. Statistisch ist die Gefahr, bei einem Sturz ums Leben zu kommen, in diesem Sommer 15-mal so groß wie die Gefahr, an Covid-19 zu sterben.

Natürlich sollte man die Krankheit nicht verharmlosen, stellt sie für Angehörige der Risikogruppen doch ein relevantes Risiko für Leib und Leben dar. Angst ist jedoch ein schlechter Ratgeber. Zeit für einen hoffentlich unaufgeregten Blick auf die Frage, wie tödlich Corona eigentlich ist.“

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Corona-Kritik auf dünnem Eis?

Corona und Grippe sind ansteckende Krankheiten und können bei vorerkrankten Menschen zu sehr schweren Verläufen führen.

Genauso sind aber auch zahlreiche Krankenhäuser Todesfallen für kranke Menschen. In anderen Ländern mehr als bei uns.

Ein Problem in der medialen Darstellung und auch bei Erlebnissen aus dem Bekanntenkreis: junge Coronafälle werden für gesund gehalten. Sie sind es aber nicht.

Vitamin-D Mangel ist bereits eine schwere Vorerkrankung. Ebenso wie Autoimmunerkrankungen. Der Cytokinsturm bei schwerem Covid ist ein Autoimmun-Effekt.

Die hohen Todeszahlen vom Beginn der Pandemie muss man mittlerweile als schwere Behandlungsfehler bezeichnen. Die tagelange Intubation alter Menschen war eine Tötung, wenn auch ohne Vorsatz.

Das Zurückschicken infizierter alter Menschen in die Heime war ebenso fatal.

Heute müsste nahezu niemand mehr an Covid sterben, dank O2-Hyperbare, Corticoid-Inhalat, Blutverdünner, HCQ+Zink (Ausnahme: G6PD) und Vitamin D > 40ng/ml.

Eine gentechnische Impfung auf Basis mRNA ohne Langzeitstudie sollte daher eigentlich für Jedermann tabu und ein Unding sein.

Ein sommerlicher Maskenball

Könnte die Maskenpflicht letztlich mehr Tote fordern als Covid?

Diese Frage muss man sich stellen, wenn es um die Langzeitfolgen geht.

Und damit meine ich nicht die Kreislauf-Toten. Wir haben hier zur Zeit über 30 Grad und alte Menschen laufen doch tatsächlich mit Masken in den Straßen herum.

Ich sorge mich vielmehr um die Rückatmung, Übersäuerung und dauerhafte Hypoxie bei Menschen, die über Stunden Maske tragen müssen.

Der Bohr-Effekt sorgt bei erhöhtem CO2 vorübergehend für mehr Sauerstoff im Gewebe. Doch dieser biochemische Effekt ist nur anfänglich wirksam, und betrifft nur die Zielgewebe. Er fällt, sobald die O2-Sättigung um Blut abfällt.

Hypoxie ist ein Killer für deine Nervenzellen und Mitochondrien. Und erstickte Mitos sind der Weg in den Krebs.

Bereits heute haben wir in Deutschland rund 220.000 Krebstote pro Jahr. Wenn wir durch die Masken die Krebsrate auch nur um 1% heben, sind das tausende Krebstote mehr.

In der Kritik geht es weniger um Corona selbst, sondern vielmehr um die Verhältnismäßigkeit und Einordung von Corona in das Gesamtbild.

In Deutschland versterben jeden Tag 2.500 Menschen. In den vergangenen acht Monaten sind rund 9.000 Menschen mit Corona verstorben.

Die Atemmaske (vor Corona)

Was wissen wir zur Wirkung der Maske? Zum Beispiel beim Sport?

In den vergangenen Jahren gab es Sport mit Maske als Höhentraining. Hypoxie induziert EPO, was die Roten Blutkörperchen erhöht. Und es tötet schwache Mitochondrien. Allerdings wird dieses IHHT Training im Wechsel mit Hyperoxie kombiniert. Das heißt, diese Sportler bekommen anschließend direkt Sauerstoff zu atmen.

Auch die medizinischen Studien zur Maskenwirkung haben in der Durchführung darauf geachtet, dass die Probanden die Masken nicht länger als 30 Minuten tragen (dazu gibt es eine Doktorarbeit der Uni München).

Und die medizinischen OP-Masken sind bewusst deutlich dünner, um genau diesen Effekt zu vermeiden.

All dies betrachtet das kurzzeitige Tragen von Masken. Es ist ok, wenn ich die alt und schwachen Mitos via Mitophagie absterben lasse.

Ohne die Möglichkeit der Regeneration beim dauerhaften Tragen der Maske, ohne anschließende Hyperoxie, ersticken wir die Mitos aber dauerhaft.

Es ist daher fahrlässig, wenn die Nebenwirkungen der Maske auf Benommenheit oder Kopfschmerzen beschränkt, und alle Folgen darüber hinaus nicht oder wenig beachtet werden. Wie das langfristige Krebsrisiko.

Auf das Thema Krebs und Mitos gehe ich in diesem Artikel ein.

Juristische Anmerkung:

Die Maskenverordnungen der Bundesländer haben durchweg Zusätze wie: § x.y Ausnahmen: medizinische oder SONSTIGE Gründe.

Das heißt, wenn dich die Maske im Gesicht stört, brauchst du eigentlich keine zu tragen.

Mit dieser Einschränkung als Disclaimer entzieht sich der Gesetzgeber juristisch aus der Haftung. Denn wenn dein Partner später auf Schadenersatz klagen sollte, kann die Behörde sagen: Dann hätte er halt keine Maske tragen sollen!

So ist die „Maskenpflicht“ auch nur eine behördliche Verordnung, und nicht per Gesetz festgeschrieben.

Recht haben und Recht bekommen sind bekanntlich zweierlei Dinge, und keine Hilfe, wenn das Ladengeschäft und der Arbeitgeber auf der Maske bestehen.

Masken hätten durchaus ihre Berechtigung, wenn sie Viren effektiv abhalten könnten. Tun sie aber nicht, denn ein Maskenstoff kann Viren genauso wenig aufhalten wie ein Fußballnetz eine Fliege aufhalten kann.

Heißer Sommer auch in Berlin:

Tag der Freiheit – Das Ende der Pandemie

So das Motto der Großkundgebung am 01. August 2020 in Berlin.

Warum „Das Ende der Pandemie“?

Bei objektiver Betrachtung der Corona-Zahlen müssen wir zugestehen, dass es keine epidemische Lage von nationaler Tragweite mehr gibt.

Die Krankenhäuser sind seit Monaten leer und haben in Teilen sogar Kurzarbeit. Und seit April ist das Virus Sars Cov2 in den Sentinel-Proben des RKI gar nicht mehr nachweisbar.

Wenn die Pandemie also ganz ohne Virus verlängert wird, so geschieht dies nicht auf wissenschaftlicher oder medizinischer Grundlage, sondern es ist eine politische Entscheidung von Menschen.

Und wenn sich Menschen dafür entscheiden eine Pandemie zu haben, so ist das ihr gutes Recht. Allerdings steht es den Menschen dann aber genauso frei, sich dagegen zu entscheiden und keine Pandemie mehr zu haben.

Die Menschen, die am 01. August 2020 in Berlin auf der Straße waren, haben sich dafür entschieden keine Pandemie mehr zu haben, und mit ihren Kindern in ihr normales Leben zurückzukehren.

War das rücksichtslos und fahrlässig?

Natürlich nicht, denn seit Monaten erleben wir bundesweite Großkundgebungen von Corona bis Black Lifes Matter, und keines dieser Großevents hatte irgendeinen Einfluss auf die Corona-Zahlen. Hotspots waren stets die falsch-positiven Fehlalarme von Göttingen bis Gütersloh.

Und wie steht es mit der angeblich Rechten Gefahr auf Corona-Demos?

Hierzu zitiert die FAZ den deutschen Verfassungsschutz:

„Versuche von Rechtsextremen, die Versammlung für sich zu vereinnahmen, hätten „keine erkennbare Resonanz“ gefunden. „Insofern resultierte aus der Kundgebung für die traditionelle rechtsextremistische Szene keine nennenswerte Anschlussfähigkeit an demokratische Kundgebungsteilnehmer“, sagen die Verfassungsschützer.

Wenige Rechtsextreme bei Corona-Demo

Die Teilnehmer der Demonstration äußern sich dazu wie folgt:

„Wir sind nicht rechtsextrem, wir sind extrem für unsere Rechte!“

Notwehr gegen den Notstand

Teilnehmer der Grundrechte-Demos sehen sich harscher Kritik ausgesetzt.

Doch welche Möglichkeit bleibt den Eltern, wenn sie ihre Kinder vor Nötigung und Maskenzwang schützen wollen? Bisher gab es nicht einen Fall, in dem ein Kind einen Lehrer infiziert hat. Vielmehr zeigen alle Studien, dass Corona für Kinder und Jugendliche völlig harmlos ist.

Welche Möglichkeiten bleibt den Kindern, wenn sie ihre alten Eltern in Heimen aus der Isolation und Hygiene-Einzelhaft befreien wollen?

Welch andere Möglichkeit haben Selbständige und Ladeninhaber, wenn sie sich gegen faktische Berufsverbote wehren wollen?

Welche Option bleibt den zahllosen Menschen, die von morgens bis abends Maske tragen müssen. Im Handel, beim Arzt oder beim Friseur?

Welche Option bleibt den Bürgern, wenn sie mit der Impfung durch unerprobte Impfstoffe nicht einverstanden sind?

Das Berliner Sommermärchen

Nachdem in Berlin hunderttausende Menschen in der Sommerhitze auf den Straße waren, war auch das Medien-Echo nicht minder hitzig.

Vieles wurde gesagt und geschrieben. Und in vielen Fällen war es nicht einmal wahr. Ein zentraler Streitpunkt: die Anzahl der Teilnehmer.

Während ARD und zahlreiche Print-und Onlinemedien von 17.000 Teilnehmern sprachen, später verlängert auf 20.000, nannten die Veranstalter Zahlen von bis zu 1,3 Millionen Teilnehmern.

Wie kommen sie auf diese hohen Zahlen?

Der Rechtsanwalt Markus Heintz erklärte am Sonntag 02.08., dass die Berliner Polizei den Veranstalter Querdenken 711 auf dem kurzen Dienstweg regelmäßig informiert habe, wie viele Menschen sich an den Versammlungsorten aufhalten würden.

So war es geplant, dass die Demonstration vom Bündnis der Bus- und Reiseunternehmer „#HonkforHope“ als Corso von Bussen gekreuzt wird. Dies wurde seitens der Polizei untersagt.

Hierzu die Rechtsanwältin Viviane Fischer:

Viviane Fischer ist Mitglied in der Stiftung Corona Ausschuss und Initiatorin der Petition „Führen Sie die Baseline Studie durch – wir brauchen endlich saubere Corona-Daten“.

Ein Zitat aus ihrer eMail vom 03.08.2020:

„Am Samstag hat eine Corona-Großdemo in Berlin stattgefunden. Laut öffentlich-rechtlicher Berichterstattung waren es nur 17.000 Teilnehmer. Die Bilder sprechen eine andere Sprache. Dies ist ein bemerkenswerter Testfall für die Untersuchung der Rolle der Medien, die zeitnah im Corona-Ausschuss auf der Agenda steht. Nähere Infos zeitnah bei www.corona-ausschuss.de

Ich habe im Auftrag des Journalisten Jens Wernicke die Lageberichte der Polizei und Helikopterbilder herausverlangt, um Klarheit zu erlangen, ob die offensichtliche Fehleinschätzung beim Staat oder bei der Presse erfolgt ist.

Heute haben sich nun die Busunternehmer Alexander Ehrlich und Thomas Kaden öffentlich dahingehend geäußert, dass ihnen für ihre Aktion „Honk for Hope“ bereits gegen Mittag des 1. August 2020 seitens der Polizei das Kreuzen des “Tag der Freiheit”-Demonstrationszugs verwehrt wurde.

Die Begründung, die der zuständige Einsatzleiter der Polizei lieferte, lautete: Die Veranstaltung sei mit geschätzten 800.000 Teilnehmern bereits so überlaufen, dass ein Durchkommen unmöglich sei.

Die Aussage der Zeugen findet sich zwischen Minute 11:50 und Minute 17:21 dieses Videointerviews.

Zu der Versammlung am 01. August hatte die Gruppierung Querdenken 711 nach Berlin geladen.

Was ist „Querdenken“?

Mit dem Lockdown und Einschränkung der Grundrechte wuchsen bundesweit die Zweifel an der Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen und es regte sich allerorten Widerspruch. Seitens der Wissenschaft, und bei vielen Bürgern aus der gesellschaftlichen Mitte.

Da diese Kritik weder in den politischen Parteien, noch in den Medien ein Echo fand, wurden die Menschen von sich aus aktiv und organisierten lokale Versammlungen.

In Berlin kam es zu ersten Hygiene-Demos mit dem Grundgesetz in Händen. In Nürnberg traf man sich auf der Wöhrder Wiese und vor der Jakobskirche. In Stuttgart firmierte der friedliche Protest unter der Bezeichnung Querdenken.

Auf den Demonstrationen sprachen Wissenschaftler, Mediziner, Pädagogen, Anwälte und Eltern, die ihre Meinungen und Erfahrungen auf diesem Wege mit der Öffentlichkeit teilen konnten, da die etablierten Medien kritische Stimmen seit Wochen totschwiegen oder unisono verurteilt haben.

So waren es auch die Anwälte von Querdenken, die vor dem Bundesverfassungsgericht die Wiederherstellung des Grundrechtes auf Versammlungsfreiheit erstritten haben. Worauf dann auch die Versammlungen zu „Black Lifes Matter“ überhaupt erst stattfinden konnten.

In den Folgemonaten kam es zu einer Vernetzung der lokalen Protestgruppen mit den Stuttgarter Querdenkern und diese firmierten fortan unter der Bezeichnung „Querdenken + Ortsvorwahl“.

So wurde aus der Stuttgarter Keimzelle das „Querdenken 711“, die Ulmer Gruppe um Rechtsanwalt Markus Heintz wurde zu Querdenken 731, die Nürnberger Interesssengemeinschaft Wöhrder Wiese wurde zu Querdenken 911, Hamburg Querdenken 40 und so weiter.

Der Stuttgarter Querdenken-Gründer Michael Ballweg definiert Querdenken auf seiner Rede am 11.07.2020 wie folgt:

Zitat

„Eine friedliche Bewegung, die Demokratie lebt, Meinungen zulässt, und das Schubladendenken Links-Mitte-Rechts ignoriert.“

Zitat Ende

So bekam der NDR-Kabarettist Florian Schröder gerade erst auf der Stuttgarter Demo am Samstag 08.08. die Gelegenheit den Teilnehmern zu erklären, dass er die Maske für sinnvoll und wenig von den Demos hält.

Fake und Fake-News

An dieser Stelle möchte ich vorausschicken, dass ich mir am 01. August als Augenzeuge ein eigenes Bild von den Vorgängen in Berlin machen konnte. Und dabei wurde ich vor allem an die Loveparade von 1995 erinnert.

1995 erlebte ich die letzte Loveparade auf dem Berliner Kudamm. Diese hatte damals laut Wikipedia 300.000 Besucher. Mein Eindruck war, dass der Demo-Zug für Grundrechte deutlich mehr Teilnehmer hatte als die Loveparade von 1995.

Als ich dann die ARD-Meldung von 17.000 Teilnehmern hörte, ging es mir wie den Teilnehmern der Demo und zahlreichen Berlinern als Augenzeugen: Fassungslosigkeit, ob dieser offensichtlichen Falschdarstellung.

Es ist eine Sache, ob ich in meiner Berichterstattung zu den Fallzahlen aus Brasilien und Australien auslasse, dass sie dort gerade Winter und Grippewelle haben. Auch kann ich weglassen, wie hoch die Anzahl der Corona-Tests gewesen ist, wenn ich über viele neue Test-Positive berichte.

Aber es ist etwas völlig anderes, wenn ich bewusst die Unwahrheit und falsche Zahlen berichte, denn dies ist eine offensichtliche Lüge.

Manipulativer Bildvergleich Loveparade (links) mit Querdenken-Demo (rechts). Links Nahaufnahme der Menschenmasse. Das Distanz-Foto von der Webcam der Siegessäule wurde Stunden vor der eigentlichen Demo aufgenommen wurde.

Um dieses Narrativ mit passenden Bildern zu stützen, wurde weiter manipuliert. Siehe hierzu folgenden Video-Beitrag, der einmal untersucht hat, zu welcher Uhrzeit denn das Foto aufgenommen wurde, das die geringe Besucherzahl belegen soll?

Wer sich ein eigenes Bild von den Geschehnissen machen möchte – meine Eindrücke vor Ort decken sich am ehesten mit folgendem Video-Beitrag:

Mittlerweile hat Querdenken 711 zu einem Fest für Frieden und Freiheit in Berlin eingeladen, am 29. August 2020:

„Berlin invites Europe“

Abschließend

der Hinweis auf das aktuelle Video von Dr. Schiffmann, dem „Erklärbär der Corona-Krise“:

In diesem Sinne:

Ich wünsche gesunde Sommerwochen,

und reichlich Erholung im Urlaub, Wald und Wasser 🙂